Vera Neubauer Martina Urbanek Katharina Medek Elke Griesmaier Anna Posod Maximilian Groß Karina Wegleiter
Neonatal Research
Subscribe to RSS Feed
Back to homepage / Logo MUI
Group photo
SEARCH 
Research

2. Posterpreis für Diplomanden der ÖGKJ

Miriam Bachmann gewinnt den 2. Posterpreis (Kategorie: Diplomarbeiten) der 47. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder-und Jugendheilkunde.

Die 47. Jahrestagung der östtereichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde fand vom 1.10. - 3.10.2009 in Graz statt. Miriam Bachmann präsentierte in der Kategorie "Diplomarbeiten" das Poster"Reifebeurteilung des Frühgeborenen durch das amplituden-integrierte EEG" und gewann den 2. Platz des mit 400 Euro datierten Preises für Diplomanden.Miriam Bachmann präsentierte die Diplomarbeit von Hr. Christoph Mulser, der leider verhindert war.
Miriam Bachmann und Christoph Mulser sind nur 2 Diplomanden, die ihre Diplomarbeit am Department Pädiatrie IV, Abteilung Neonatologie der Univ. Klinik. für Kinder- und Jugendheilkunde (Interim. Leitung A. Univ. Prof. Dr. U. Kiechl-Kohlendorfer) schreiben. Sie beschäftigen sich mit der Evaluation des amplituden-integrierten EEG (aEEG) bei Frühgeborenen.

 

Hintergrund

Die kontinuierliche Überwachung der Herzfunktion, Atmung und Temperatur von Frühgeborenen gehört zum Standard auf einer neonatologischen Intensivstation. Frühgeborene haben ein hohes Risiko eines perinatalen Hirnschadens und infolge eine neurologische Entwicklungsstörung. Das amplituden-integrierte EEG (aEEG) bietet die Möglichkeit den funktionellen Status und die Entwicklung des Gehirns im Langzeitverlauf zu beobachten. In der Neonatologie findet das aEEG sein stärkstes Anwendungsgebiet in der Erfassung der Hirnaktivität nach perinataler Asphyxie und hat sich als prognostischer Marker nach hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie etabliert. Die Interpretation einer Pathologie setzt die genaue Kenntnis der physiologischen Veränderungen der aEEG Kurve entsprechend dem Gestationsalter voraus (Viniker et al., 1984; Burdjalov 2003, Olischar 2004, Hellström-Westas 2006).

Ziel

Ziel dieser Arbeit war die reifebedingten Unterschiede im aEEG beim Frühgeborenen zu charakterisieren und mit der bestehenden Literatur zu vergleichen.

Ergebnisse und Konklusion

In dieser Studie haben wir gezeigt, dass die minimale Amplitude, das Hintergrundmuster und die Entwicklung des Sleep-wake-cycling (SWC) wichtige Charakteristika zur Reifebeurteilung des Frühgeborenen mittels aEEG sind. Unsere Daten zeigen eine sehr gute Übereinstimmung mit der Literatur. Zur Erkennung von Pathologien und in Folge Evaluation, sowie Einsatz von Therapiestrategien nach Schädigung des frühgeborenen Gehirns und Aussagekraft über die Prognose ist Ziel zukünftiger Studien.

Department of Neonatology Innrain 66/IV 6020 Innsbruck | Tel: +43 / 512 504 27765 | Fax: +43 / 512 504 27766 | infoA monkey for spidersneonatal-research.at Site powered by Contwise content management system. Valid XHTML 1.0 Transitional